Im April 1901 erschien die Artikelsammlung „Unter der weissen Fahne! Aus der Mappe eines Friedensjournalisten“. Heute gilt sie als Geburtsstunde des Friedensjournalismus im deutschsprachigen Raum. Ihr Autor: Alfred Hermann Fried – ein Mann, der trotz Friedensnobelpreis weitgehend in Vergessenheit geraten ist.
Ein Leben für den Frieden
Alfred Hermann Fried (11. November 1864 bis 4. Mai 1921) wurde in Wien geboren und wuchs in ärmlichen Verhältnissen auf. Mit 15 Jahren brach er die Schule ab und begann eine Buchhändlerlehre. Ein Schlüsselmoment folgte im Herbst 1881: Der Besuch einer Ausstellung mit Kriegsbildern des russischen Malers Wassili Wereschtschagin im Wiener Künstlerhaus erschütterte ihn nachhaltig – und machte ihn zum Pazifisten.

1883 ging Fried nach Hamburg, wo er als Buchhandelsgehilfe nach Hamburg, 1884 übersiedelte er nach Berlin. Dort gründete er 1887 einen Verlag und gab gemeinsam mit Bertha von Suttner die Zeitschrift „Die Waffen nieder!“ (1892-1899) heraus.
Auf seine Initiative entstand im Dezember 1892 die Deutsche Friedensgesellschaft (heute Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen, DFG-VK). 1899 rief Fried die Zeitschrift „Die Friedens-Warte“ ins Leben, die auch heute noch besteht.
1903 kehrte Fried nach Wien zurück. Dort verfasste er seine Idee des „Revolutionären Pazifismus“, die er erstmals im August 1905 in der „Friedens-Warte“ vorstellte. Statt nur Symptome zu bekämpfen, wollte er die Ursachen von Krieg beseitigen. Anstelle der „zwischenstaatlichen Anarchie“ sollte eine internationale Organisation treten.
1911 erhielt Fried gemeinsam mit dem niederländischen Juristen und Politiker Tobias Asser den Friedensnobelpreis. Zwei Jahre später verlieh ihm die Universität Leiden das Ehrendoktorat.
Fried gelangte durch den Nobelpreis zu Wohlstand. Sein kleines Vermögen wurde allerdings durch die Weltkriegsinflation vernichtet.
Der Friedensnobelpreisträger starb 1921 verarmt im Wiener Rudolfspital an einer Lungenblutung.
Tipp: Die biografischen Angaben stammen überwiegend aus der hervorragenden Dissertation "Organisiert die Welt! Leben und Werk des Friedens-Nobelpreisträgers Alfred Hermann Fried (1864-1921)" von Petra Schönemann-Behrens. Das akribisch recherchierte Werk steht kostenfrei auf der Webseite der Staats- und Universitätsbibliothek Bremen als Download zur Verfügung.
Der Weg zum Friedensjournalismus
„Er war wohl der fleißigste literarische Pazifist der letzten zwanzig Jahre“, erklärte Jørgen Gunnarsson Løvland, Vorsitzender des Nobelkomitees und ehemaliger Ministerpräsident Norwegens, in seiner Laudatio auf den frisch gekürten Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried am 10. Dezember 1911.
In der Tat war Fried ein außergewöhnlich produktiver Publizist. Bereits 1908 listete die „Friedens-Warte“ 1000 seiner Artikel zur Friedensbewegung auf. Sein Einstieg in den Friedensjournalismus erfolgte im Herbst 1894 beim Friedenskongress in Antwerpen – auch aus wirtschaftlicher Not heraus. In der redaktionellen Beschäftigung sah er einen Ausweg aus der finanziellen Misere, in dem er sich mit seinem Verlag befand. (Schönemann-Behrens 2004, S. 61).

Doch auch der Friedensjournalismus erwies sich nicht als sonderlich lukrativ. Alfred Hermann Fried stand ständig unter großem ökonomischem Druck, sein Einkommen reichte kaum zum Leben, die Schulden häuften sich.
Gleichzeitig wuchs seine Frustration über die deutschen Medien. Obwohl er für mehrere Zeitungen schrieb, beklagte er das fehlende Interesse der Presse an der Friedensidee.
Besonders hart ins Gericht mit der Presse ging Fried anlässlich der Haager Friedenskonferenz, die vom 18. Mai bis 19. Juli 1899 in Den Haag stattfand und durch das Friedensmanifest des russischen Zaren Nikolaus II. angeregt worden war. In dem Manifest vom 24. August 1898 hatte der junge Zar auf eine Verminderung der „übermäßigen Rüstungen“ gedrängt.
Bei der Friedenskonferenz sollte Fried u. a. für die „Berliner Zeitung“ und den „Pester Lloyd“ berichten. (ebda., S. 111). Doch das Interesse der Zeitungen blieb mager. Fried machte in der Folge die Presse einerseits dafür verantwortlich, dass die breite Masse der Bevölkerung die Bedeutung der Konferenz nicht erkannte. Andererseits verurteilte er Journalisten dafür, dass sie die Friedensbemühungen von Den Haag verspotteten.
„Die Priester der Philistermeinung, die Redakteure, hatten die bequeme Aufgabe, das Werk der Haager Konferenz dem Geiste ihrer Mandatare entsprechend zu bewitzeln und zu verblöden. Sie thaten es.“
Fried 1901, S. 7
Unter der weissen Fahne!
Vor dem Hintergrund seiner negativen Erfahrungen mit der Presse ist wohl auch die Veröffentlichung von „Unter der weissen Fahne!“ zu verstehen. Der Sammelband ist rund um 9. April 1901 erschienen. Exakt lässt das Datum nicht feststellen. Aber in der „Friedens-Warte“ vom 1. April 1901 wurde die Veröffentlichung in „ca. 8 Tagen“ angekündigt.

„Unter der weissen Fahne!“ gilt als erstes deutschsprachiges Buch zum Thema Friedensjournalismus. In dem Band finden sich 46 Artikel und Aufsätze, verfasst in den Jahren 1895 bis 1901. Aus kommunikationswissenschaftlicher Perspektive ist aber vor allem die Einleitung zum Thema „Presse und Friedensbewegung“ interessant.
Tipp: Ich habe die Einleitung "Presse und Friedensbewegung" digitalisiert, da der Sammelband nur in wenigen Bibliotheken verfügbar ist. Das gemeinfreie Werk kann hier als PDF heruntergeladen werden.
Fried stellt darin zunächst klar, dass die Friedensbewegung die Presse braucht, um die breite Bevölkerung zu erreichen. Denn in der öffentlichen Meinung habe die Friedensbewegung fast nur Gegner:
„Der Monarchist hält sie für antimonarchisch, der Nationalist für antinational, der Sozialdemokrat für bürgerlich, der Konservative für sozialistisch, der Antisemit für eine jüdische Idee, der Klerikale für ein gottloses Werk. Ueberall findet sie Gegner und überall wird sie verlacht, verhöhnt und bekämpft, vernachlässigt, je nach dem Geiste, den der betreffende Gegner in ihr zu begreifen fähig ist.“
Fried 1901, S. 7
Am ehesten könne sich die Friedensbewegung noch in den Presseorganen der linksliberalen Parteien Gehör verschaffen, aber insgesamt zeige die Resonanz auf die Friedensbewegung „ein recht trostloses Bild, das eigentlich einen verzweifelten Ausblick bietet.“ (ebda., S. 8)
Fried bemängelt, dass die Presse ein Abbild der gegenwärtigen Politik und nicht zukunftsorientiert sei.
„Partei und Presse hängen eng zusammen und die Partei kämpft um einseitige und nicht um allgemeine Interesse. Die Presse ist ihr Werkzeug, sie fühlt gar keinen Beruf in sich, sich zur Priesterin der Gemeinschaft aufzuwerfen, sie singt dess‘ Lied, dess‘ Brot sie isst, und sie isst das Brot der Partei, und wer den Boden der realen Thatsachen nicht verlässt, kann ihr darüber keine Vorwürfe machen.“
Fried 1901, S. 11
Weiters schreibt Fried, dass ein Journalist sich täuschen würde, „wenn er glaubt, dass man die Friedensbewegung nicht vertreten darf, weil draussen fürchterliche Kriege wüten. Sollte man nicht daran denken dürfen, ein Mittel gegen die Pest zu finden, weil in Indien oder sonstwo die Seuche gerade wütet?“ (ebda., S. 12)
Hauptaufgaben des Friedensjournalismus
Dann zeigt sich Fried aber entschlossen, die Tageszeitungen für die Friedensbewegung zu gewinnen:
„Sie (die Friedensbewegung, Anm.) braucht die Presse und muss sie erobern. Die Friedensfachblätter sind nur ein Notbehelf; mit ihnen wird die Idee nicht verbreitet, nicht gerechtfertigt, sondern nur dort gepflegt, wo sie schon vorhanden ist, neue Anhänger werden durch die Friedensfachpresse kaum geworben, sie wendet sich ausschliesslich an die bereits Ueberzeugten. Draussen in der Tagespresse muss das grosse Jagen abgehalten werden, und deshalb muss unablässig dafür gekämpft werden, die Presse zu erobern.“
Fried 1901, S. 13
Fried nennt in der Folge drei Hauptaufgaben des Friedensjournalismus (S. 13ff.). Dieser müsse:
• der Tendenz des Chauvinismus und Völkerverhetzung entgegentreten;
• alle falschen Mitteilungen und Nachrichten über die Friedensbewegung berichtigen und klarstellen;
• die Presse für die Friedensidee und die Friedensbewegung zugänglich machen.
Schließlich spricht sich Fried für die Idee einer „Internationalen Presseunion für Frieden und Schiedsgericht“ aus, die vom ungarischen Politiker Albert Apponyi angeregt wurde. Während Apponyi im März 1900 die Gründung eines ungarischen Ablegers der Presseunion verkündete, blieben Frieds Ambitionen zur Errichtung eines deutschen Zweiges erfolglos. (Schönemann-Behrens 2004, S. 112). So berichtet Andreas Landl (2016, S. 115) von einen fehlgeschlagenen Versuch Frieds, im Mai 1904 eine „Union der schiedgerichtsfreundlichen Presse Deutschlands“ ins Leben zu rufen.
1909 unternahm er einen erneuten Anlauf, der zunächst vielversprechend zu verlaufen schien. Im Rahmen der Jahresversammlung des Berner Friedensbüros fand in Brüssel am 11. Oktober 1909 die konstituierende Sitzung der „Union internationale de l a Presse pour la PAIX“ (U.I.P.P.). Dabei wurde die Einrichtung eines Büros in Wien beschlossen, das unter Frieds Leitung stehen sollte. Aber auch dieser Versuch scheiterte letztendlich: Laut Andreas Landl waren die Pläne zu ambitioniert, so dass die U.I.P.P. nach der Gründung nie wirklich funktionierte. (Landl 2016, S. 115-119).
Eine Affäre in Berlin
Zurück ins Jahr 1901. Das Interesse an den friedensjournalistischen Arbeiten von Alfred Hermann Fried ließ nach Veröffentlichung der Sammelmappe „Unter der weissen Fahne!“ merklich nach. Hatte er bei der „Berliner Zeitung“ im Jahr 1898 noch ein Honorarsumme von 3.183 Mark erhalten, sank diese Summe im Jahr 1901 auf magere 360 Mark (Schönemann-Behrens, S. 117).
Auch seine Bemühungen um Einbürgerung in Deutschland scheiterten im Jahr 1902 endgültig – wohl an der Tatsache, dass er kein ausreichendes Einkommen vorweisen konnte (ebda., S. 120).
Im Jahr 1903 wurde Alfred Hermann Fried in Berlin faktisch zur persona non grata. In zweiter Ehe war er mit Martha Hollaender verheiratet, der Tochter des Mediziners Siegmund Hollaender und Schwester des Schriftstellers und Dramaturgen Felix Hollaender.
Gleichzeitig unterhielt Fried jedoch seit Jahren eine Beziehung zu Theresa Frank, der Ehefrau seines engsten Freundes Siegfried.
Als die Affäre aufflog, sorgte die einflussreiche Familie Hollaender für seine gesellschaftliche Ächtung. Fried kehrte hochverschuldet in seine Heimatstadt Wien zurück (ebda., S. 134).
„Aus heutiger Sicht war der Wechsel von Berlin nach Wien ein Glücksfall für Fried“, schreibt die Fried-Biografin Petra Schönemann-Behrens (2016, S. 31). Denn in Wien konnte Fried auf die Unterstützung von Bertha von Suttner zählen, die sich bemühte, ihn als ihren Nachfolger für den Vorsitz der Friedensgesellschaft aufzubauen.
Bertha von Suttner stellte den Kontakt zu einflussreichen Menschen her, die Frieds Arbeit unterstützten, und war seine Gesprächspartnerin bei der Entwicklung seiner Theorie vom „Revolutionären Pazifismus“. 2005 veröffentlichte Fried seine Ansichten und Erkenntnisse in dem Buch „Handbuch der Friedensbewegung“, das ihn in den Augen von Karl-Friedrich Scheer zum „ersten Friedensforscher im deutschsprachigen Raum“ (Zit. nach Schönemann-Behrens 2004, S. 146) machte.
Vom Nobelpreisträger zum Vaterlandsverräter
2005 war auch das Jahr, in dem Bertha von Suttner als erste Frau den Friedensnobelpreis erhielt. Die Resonanz fiel in der österreichischen Presse nüchtern und zurückhaltend aus. Besonders im Kontext des starken Militärbewusstseins in der damaligen Monarchie stieß ihre Haltung weitgehend auf Ablehnung.
Vor allem in konservativen Kreisen galt Pazifismus realitätsfern und politisch naiv. Laut Clara Perras vom Peace Research Institute in Frankfurt wurde sie als „Friedensbestie“ und „Rote Bertha“ bezeichnet.

Noch verhaltener waren die Reaktionen auf den Friedensnobelpreis für Alfred Hermann Fried sechs Jahre später. Weder in Österreich noch Deutschland gab es größeres Interesse an diesem Ereignis. Am 11. Dezember meldete die deutsche Gesandtschaft in Kristiania einen Bericht über die Preisverleihung nach Berlin. Als der Bericht eine Woche später Kaiser Wilhelm II. vorgelegt wurde, schrieb dieser wütend an den Rand: „So ein unerhörter Schluss! Ich habe von dem Esel noch nie gehört.“ (Zit. nach Schönemann-Behrens 2004, S. 199)
Eine Woche nach dem Tod von Bertha von Suttner am 21. Juni 1914 fielen in Sarajevo die tödlichen Schüsse auf Thronfolger Franz Ferdinand und seine Frau Sophie. Nach dem Ausbruch des Ersten Weltkrieges geriet Frieds Arbeiten immer mehr ins Visier der Zensur – es folgte ein Exil in der Schweiz.
In seiner österreichischen Heimat wurden die Bücher und die Zeitschrift des „Vaterlandsverräter“ verboten, später wurde sogar eine Untersuchung wegen Hochverrat gegen ihn eingeleitet. (Schönemann-Behrens 2016, S. 35f.)
Mittellos zurück nach Wien
Durch den Zusammenbruch der österreichischen Währung wurde Frieds Ersparnisse fast völlig wertlos. Nach dem Krieg konnte er sich einen Verbleib in der Schweiz nicht mehr leisten. Im Februar 2020 bat er in München um eine Zuzugsgenehmigung, die aber abgelehnt wurde.
Er kehrte in der Folge in seine Heimatstadt Wien zurück, wurde dort aber nicht mehr heimisch. Viele seiner Freunde waren tot oder hatten sich von der Friedensbewegung abgewandt. Kurz vor Weihnachten erkrankte er an einer Lungenentzündung, am 14. Jänner 1921 wurde er ins Rudolfspital eingewiesen. Dort verstarb Fried am 4. Mai an einer Lungenblutung. (ebda, S. 36f.)
Die Presse nahm zwar Notiz vom Ableben Frieds, in der Beurteilung seines pazifistischen Gesamtwerk blieb sie aber zurückhaltend. Würdigungen kamen viel eher von Freunden und Bekannten. Der bedeutendste Nachruf war wohl jener von Schriftsteller Stefan Zweig:
„Sein wahres Werk aber wird sich erfüllen, und wenn ihn auch jetzt eine eilfertige Stunde vergißt, kommt doch jene andere, da in Jahrzehnten oder Jahrhunderten die Vereinigten Staaten von Europa derer sich entsinnen werden, die mit ihren Gedanken, mit ihrem Leben und ihrer Qual in dunkelster Zeit die Fundamente gehöhlt und die ersten Pläne des zukünftigen Baues gezeichnet. Und dann wird auch der Name Alfred H. Frieds, dieses ausgezeichneten Menschen, wieder auferstehen: denn wie könnte man das Leben ertragen ohne den Glauben an eine geheimnisvolle Gerechtigkeit, die es nicht duldet, daß irgendeine reine Anstrengung verloren und vergeblich bliebe, und die den Namen eines jeden zu Unrecht Vergessenen immer in rechter Stunde erneut.“
Stefan Zweig, Neue Freie Presse, 13. Mai 1921, S. 1ff.
In der breiten Öffentlichkeit ist der Friedensnobelpreisträger von 1911 bis heute völlig unbekannt geblieben. Es wurden zwar Straßen in Wien, Stockerau und Attnang-Puchheim nach ihm benannt, die österreichische Post ehrte ihn 1989 anlässlich seines 125. Geburtstags mit einer Sondermarke.
Und anlässlich des 100. Jubiläums der Verleihung des Friedensnobelpreises wurde an seinem Wohnhaus in der Widerhofergasse 5 im Servitenviertel von der Stadt Wien eine Gedenktafel angebracht. Zu diesem Jubiläum strahlte der ORF die Dokumentation „Österreichs vergessener Visionär“, die auf ORF ON gestreamt werden kann.
Literatur
Fried, Alfred Hermann (1901): Unter der weissen Fahne! Aus der Mappe eines Friedensjournalisten. Hermann Walther Verlagsbuchhandlung, Berlin.
Landl, Andreas H. (2016): Alfred Hermann Fried – Wegbereiter des Friedensjournalismus. In: Grünewald, Guido (Hrsg.): „Organisiert die Welt!“ Der Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried (1864-1921) – Leben, Werk und bleibende Impulse, Donat Verlag, Wien, S. 100-124.
Schönemann-Behrens, Petra (2004): Organisiert die Welt. Leben und Werk des Friedensnobel-Preisträgers Alfred Hermann Fried (1864-1921). Dissertation, Universtität Bremen. [Online]
Schöneman-Behrens, Petra (2016): Alfred Hermann Fried – eine Skizze. In: Grünewald, Guido (Hrsg.): „Organisiert die Welt!“ Der Friedensnobelpreisträger Alfred Hermann Fried (1864-1921) – Leben, Werk und bleibende Impulse, Donat Verlag, Wien, S. 23-38.